Das neue Modellprojekt der Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V.
Das neue Modellprojekt der Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V.

 

Die Umsetzung

 

 

Working In: Vorbilder erfahren


Im ersten Modul unseres Vorhabens beschäftigen wir uns mit Frauengeschichten, -Bildern und -Lebensläufen, die als Identifikationsfiguren für die Mädchen in Frage kommen. Dabei werden zwei Schwerpunkte gelegt:

 

» Die Beschäftigung mit historischen Frauen: ihren individuellen - erfolgreichen - Wegen in verschiedenen Kulturen.
Zu diesem Zweck werden wir einerseits vorab erarbeitete Beispiele von interessanten Frauen zur Diskussion stellen, welche aus unserer Sicht eine passende Vorbildfunktion erfüllen können. Wir achten auf eine möglichst heterogene Mischung in der Auswahl der Lebensgeschichten.
  Ausgehend von diesen Beispielen recherchieren die Mädchen selbst und suchen nach Vorbildern, die sie persönlich interessieren und die sie besonders beeindrucken. Die Frauen und ihre Geschichten können aus allen Teilen der Welt stammen/ gelebt haben; auch die Wahl der Bereiche, in denen die Frauen gewirkt haben, ist den Mädchen freigestellt.

 

» Zum anderen die Beschäftigung mit Frauen in unserer gegenwärtigen Gesellschaft und ihre persönlichen Erfahrungen und Wege.

Besonders interessant ist dabei, wie diese Frauen in unserem heutigen Bildungssystem mit den gegebenen Chancen und Hemmnissen zurecht gekommen sind oder noch immer zurechtkommen. Darüber hinaus werden Themen angesprochen und zur Diskussion gestellt, die zu diesem Zeitpunkt öffentlich besonders stark debattiert werden. Bevorzugt werden dabei solche Themen, die den Mädchen persönlich wichtig sind.


Working Out: Den eigenen Weg finden

 

Die Beschäftigung mit den Vorbildern und die Erfahrungen der Referentinnen sollen den Mädchen das „Handwerkzeug“ für ihre zukünftigen schulischen und beruflichen Entscheidungen bereitstellen.

Das bedeutet für die Mädchen erstens, sich mit verschiedenen beruflichen Perspektiven auseinander zu setzen, auch mit solchen, die bislang weitgehend als männlich dominierte Berufe gelten. In einem zweiten Schritt werden die erarbeiteten Perspektiven in konkrete Bewerbungs- und Weiterbildungsstrategien umgesetzt. Zu diesem Zweck greifen wir auf bewährte Methoden in der sozialen Arbeit zurück. Die Zahl der frühen Schulabgängerinnen soll dadurch deutlich verringert werden. Konkret werden die Mädchen eigene Ideen und Perspektiven entwerfen, die persönlichen Chancen und Grenzen in Bezugnahme auf die erarbeitete gesellschaftliche Situation zur Diskussion stellen und auswerten. Diese Workshops finden im Rahmen mehrerer  Wochenendseminare statt.

 


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